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Archiv: Samstag, 25. Juni 2011

:: Möhrenmarzipan-Rohkosttorte:

Heute haben wir lieben Besuch bekommen und zum Nachtisch gab es eine Rohkosttorte, und zwar die Möhrenmarzipantorte von hier (runterscrollen). Da eine unserer Besucherinnen erst knapp drei Jahre alt war, habe ich mich im Vorfeld mal zum Thema Baby / Kleinkind und Rohkost schlau gemacht, denn unser Sohn ist bereits ein Schulkind und ißt so ziemlich alles. Sehr hilfreich fand ich die LeserInnenKommentare, die ich auf diesem Blog (dessen englische Version gibt es hier) bzw. genauer gesagt unter diesem Beitrag gefunden habe. Und schließlich dachte ich, falls ihr unsere Torte nicht schmecken sollte, würde sie das wohl schon mitteilen :)

250 g Mandeln wurden über Nacht in Wasser eingeweicht und am Morgen abgeschüttet. Die Mandeln wurden mit 250 g Datteln und dem Saft einer Zitrone im Vitamix von Keimling zu einem Teig verarbeitet. Vielleicht lag es daran, daß die Datteln nicht saftig genug waren, aber wir mußten noch etwa 100 ml Wasser zugeben, damit eine formbare Masse entstand.

Die Masse wurde in eine großzügig mit Mandelblättchen ausgestreute Springform gedrückt. Am besten geht das mit angefeuchteten Händen, dann klebt nichts an.

Nun haben wir die Füllung gemacht. Im ursprünglichen Rezept ist angegeben, daß dafür nochmals 450 g Datteln verwendet werden sollen, aber wir haben ihren Anteil auf etwa 100 g reduziert, weil der Boden schon ordentlich süß war. Also sollten 100 g Datteln, 250 g Mandeln und 450 g Möhren im Mixer zu einer cremigen Masse püriert werden.

In weiser Voraussicht haben wir nicht direkt alle Möhren auf einmal hineingegeben, aber dennoch streikte der Vitamix. Dreimal hintereinander schaltete er sich wegen Überhitzung von selbst aus – das war definitiv das allererste Mal, daß das Gerät mit etwas nicht auf Anhieb fertig wurde. Wir haben schließlich noch etliches an Wasser hinzufügen müssen, bevor sich alles pürieren ließ; die Mischung aus Datteln, Mandeln und Möhren allein war leider viel zu zäh. Beim nächsten Mal werden wir wohl erstmal die Möhren separat schreddern, bevor wir sie in die Füllungsmasse geben.

Die Füllung wurde auf den Boden gestrichen und die Torte mit gemischten Früchten (Physalis, Blaubeeren, Himbeeren und der KöniginnenStachelbeere) belegt. Nach etwa vier Stunden im Kühlschrank wurde sie dann von uns allen getestet. Ich glaube, ich darf behaupten, daß sie uns Großen sehr gut geschmeckt hat, wenngleich die Kinder nicht ganz so begeistert waren, was aber auch einfach daran liegen kann, daß es ja soviel zu bequatschen, zu spielen und zu entdecken gab ;)

Demnächst möchte ich gern mal eine Rohkosttorte mit Cashewsahne ausprobieren – werde dann natürlich berichten :)

Valo, 25.06.2011, 19:38 | Abgelegt unter: Rezepte | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare
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